— Das Nichtwissen als Ursprung: Jedes Werk beginnt im „magischen Raum“ – ein Feld voller Möglichkeiten, das erst durch die erste Geste, die erste Spur Gestalt annimmt.
— Der Dialog mit dem Material: Malerei ist kein einseitiger Plan, sondern eine Antwort auf die Farbe, die Linie – ein stetiges Hinwenden zu dem, was sich im Prozess offenbart.
— Die Freiheit des Loslassens: Ein Bild ist dann vollendet, wenn es mich freigibt – wenn der nächste Strich die gewonnene Sprache des Werkes eher stören als vertiefen würde.
— Räume zwischen den Schichten: Meine Arbeiten verstehen sich als Resonanzräume, die erst im Sehen des Betrachters vollständig werden – dort, wo sich die eigene Geschichte mit dem Unausgesprochenen verbindet.
— Kunst, die atmet: Eine Bildwelt, die sich nicht festlegen lässt, sondern als offener Dialog zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen lebt.